Terrakottamännerkopf auf schwarzen Holzsockel
Freier Zugang – Rechte vorbehalten

Weitere Medien

Hauptbild des Objekts
Hauptbild des Objekts
Hauptbild des Objekts

Terrakottamännerkopf auf schwarzen Holzsockel

Theodor Bogler (* 10. April 1897 in Hofgeismar; † 13. Juni 1968 in Andernach) war ein deutscher Keramiker und Benediktiner-Pater.
Bogler war ein Enkel des Wiesbadener Architekten Wilhelm Bogler und ein Großneffe des Malers Kaspar Kögler. Er begann ein Architektur-Studium in München, wechselte aber nach nur einem Semester 1919 ans Staatliche Bauhaus in Weimar. Hier wurde er u.a. von Johannes Itten und Lyonel Feininger unterrichtet.
In der Bauhaustöpferei in Dornburg erlernte Bogler das Töpferhandwerk, 1922 legte er die Gesellenprüfung ab. 1924 übernahm er dort die kaufmännische Leitung, sein Schwager Otto Lindig war technischer Leiter. Von 1925 bis 1926 leitete Bogler die keramische Werkstatt der Steingutfabrik in Velten-Vordamm, dann die HB-Werkstätten für Keramik.
Nach dem Tod seiner Frau 1925 wurde Bogler katholisch. 1927 trat er in die Benediktiner-Abtei Maria Laach ein und studierte Philosophie und Theologie. Von 1939 bis 1948 war Bogler Prior der Abtei. Von 1948 bis zu seinem Tod leitete er den Kunstverlag Ars liturgica und die Kunstwerkstätten der Abtei.
Sammlung
Abmessungen
Kleinplastik H: 29 cm B: 17 cm
Datierung
Inventarnummer
XVI 364
Karte