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Bettpfanne (Wärmebecken) aus Messing mit langem Kupfergriff

Reich verzierte Bettpfannen gibt es etwa seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts. Sie waren in Norddeutschland und in der Mark Brandenburg weit verbreitet und stellen im 17. und 18. Jahrhundert ein typisches Hausgerät dar. Der Stiel besteht meist aus Eisen, während der mit Ornamentik geschmückte Deckel aus Messing ist. Sie dienten dazu, die Betten in den ungeheizten Schlafkammern vor dem Schlafengehen anzuwärmen. In den runden Behälter wurde Glut eingefüllt und schließend fuhr man mit den Pfannen unter die Bettdecke. Durch den durchbrochenen Deckel wurde die Hitze an die Umgebung abgegeben. Im 18. Jahrhundert wurde die Bettpfannen allmählich weniger denn sie wurden von metallenen Wärmeflaschen verdrängt. Im ländlichen Raum blieb die Bettpfanne jedoch etwas länger in Benutzung als in der Stadt.
Sammlung
Abmessungen
Gesamt H: 9 cm B: 25 cm T: 61 cm
Datierung
Inventarnummer
II 62/1210 E

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