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Roter Amerikanischer Sumpfkrebs, Procambarus clarkii

Der aus Nordamerika stammende Rote Amerikanische Sumpfkrebs zählt zu den Flusskrebsen. Er ist ein bedeutender Speisekrebs. Wegen seines attraktiven Erscheinungsbildes und seiner Anspruchslosigkeit war er bei Aquarianern beliebt. Durch Aussetzungen gelangte die Art auch in Gewässer in Deutschland, wo sie sich stark vermehrte. Der Rote Amerikanische Sumpfkrebs steht seit 2016 auf der Liste der invasiven gebietsfremden Arten von unionsweiter Bedeutung der EU. Die Art darf deshalb in der Europäischen Union nicht gezüchtet oder lebendig gehandelt werden.
Im Sommer des Jahres 2017 wurden im Berliner Tiergarten Rote Amerikanische Sumpfkrebse auffällig, die nach ausgiebigen Regenfällen ihre Gewässer verlassen hatten und über Land wanderten. Nähere Untersuchungen ergaben einen Bestand, der augenscheinlich viele tausend Tiere umfasste. Inzwischen werden die Krebse von einem kommerziellen Fischereibetrieb gefangen und zumindest teilweise zum Verzehr angeboten.
Der Rote Amerikanische Sumpfkrebs ist als Überträger der Krebspest, durch seine Gefräßigkeit und seine Umgestaltung des Lebensraumes eine problematische Art.
Sammlung
Abmessungen
Präparat H: 3,3 cm B: 15 cm T: 6 cm
Datierung
Inventarnummer
S 2004-2
Karte
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