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Album mit eingeklebten Autografen und Dokumenten 1937-1957

Das Rose-Theater in der Großen Frankfurter Straße repräsentiert das Berliner Volkstheater in seiner besten Form. Über zwei Generationen von 1906 bis zur Zerstörung 1945 prägt die Familie Rose das beliebte Vorstadttheater im Osten. Der Schauspieler und Theatergründer Bernhard Rose entwickelt ein breitgefächertes Angebot für ein kleinbürgerlich-proletarisches Publikum. Mit der angeschlossenen großzügigen Gartenbühne führt er die Verbindung von Theater und Ausflugslokal fort: „hier können Familien Kaffee kochen“. Nach seinem Tod 1927 betreiben seine Frau Emma und später die drei Söhne Paul, Hans und Willi das erfolgreiche Bühnengeschäft mit bis zu 30 000 Abonnenten weiter.Die einzigartige Atmosphäre von Bühne und Publikum resultiert aus den familiären Bindungen zwischen den Künstlern und Zuschauern. Im Rose-Theater blieben auch nach 1933 mehrere Schauspielerinnen und Schauspielern, die mit Juden verheiratet waren, engagiert. Traute Rose unterstützte die nach Amsterdam emigrierte Camilla Spira, die sich in einem Brief vom Februar 1944 bedankte.
Material und Technik
Sammlung
Abmessungen
Album H: 35 cm B: 26 cm T: 3,5 cm
Inventarnummer
SM 2020-00539,06
Karte
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