corona berlin. (Alexanderplatz mit Blick Richtung Nordost)

"Alles leer. Keine Touristen keine Bewohner."
© Jochen Wermann

Jochen Wermann arbeitet seit mehr als 30 Jahren als freischaffender Fotograf in Berlin. Beständig ist er hier unterwegs, um verschiedene Aspekte der Stadt in freien künstlerisch-dokumentarischen Projekten fotografisch zu bearbeiten. Vom Abriss des geschichtsträchtigen Friedrichstadtpalastes in den 1980er Jahren, über sein Porträt einer der Magistralen Berlins von Mitte bis "stadtauswärts", seine Untersuchung der Stadtgestalt an der Schnittstelle zum Berliner S-Bahn-Ring "Hundekopf" oder zusammen mit anderen berliner Stadtbildfotografen sein Blick auf die "Heidestraße" am Vorabend der "Europacity" am Hauptbahnhof bis heute - liegt sein Fokus auf der Stadtgestalt, ihren Brüchen und ihrer Geschichte.
Eine nicht für alle wahrnehmbare extreme Veränderung war der historische Moment, in dem für wenige Wochen nach Ankunft der Corona-Pandemie in Berlin die Straßen und Plätze fast menschenleer waren. Sachlich-dokumentarisch sind sie von Wermann ins Bild gesetzt. Sie scheinen wie ein futuristisches Schreckensbild: urbane Räume, touristische Hotspots, Verkehrsknotenpunkte, Regierungsviertel sind verlassen und menaschenleer.
(Ines Hahn, Stadtmuseum Berlin)
Material und Technik
Sammlung
Abmessungen
260 KB
Datierung
Berlin-Mitte, 16.04.2020; 09:31 Uhr
Inventarnummer
BJ 0932,09