Gewerbegebiet an der Wassergasse

unsigniert. zugeschrieben Leopold Ahrendts.
Man schaut über den Festungsgraben an der Wallstraße auf den Lagerplatz einer Stein- und Holzhandlung, deutlich erkennbar die gestapelten Stein- und Holzhaufen. Der Kaufmann und Inhaber eines Stätte-, Holz- und Stein-Platzes, F. Edmund Schlicke firmierte in der Wassergasse 30 bereits 1853, er wohnt auch unweit der Wassergasse in der Brückenstraße. Im Jahr 1859 änderte sich der Eintrag in Bau- und Brennmaterialienhändler, 1874 handelt der Kaufmann zusätzlich mit edlen Nußhölzern, die Nummererierung der Wassergasse ändert sich in Nummer 19. Daneben befindet sich die Seidenfärberei von Bergmann & Co. seit 1836 im Adressbuch zu finden als Kaufmann und Händler „mit allen Sorten rohen und gefärbten Seiden, engl. Wollener und baumw. Garne, Canavas und Stickereiartikel en gros...Färberei: Wassergasse 38“. Ein einträgliches Geschäft, Bergmann firmiert 1859 als „Commerzienrath, Kaufmann, Fabrikant und Händler. 1874 lautet die Adresse des Kommerzienrates und Fabrikbesitzers Königgrätzerstr. 140. Die Wasseranbindung zur Spree oder Gräben und Kanälen ist eine gewählte Bedingung für die Ansiedlung der jeweiligen Geschäfte in ihrer Nähe.
Sammlung
Abmessungen
Bildmaße H: 18 cm B: 22,5 cm
Datierung
Berlin, o. J. [nach 1857]
Inventarnummer
GE 2004/213 VF
Karte
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