Architektonische Studienblätter, Format IV, No.78. Frontansicht der Königlichen Kunstschule in der Klosterstraße

Die Königliche Kunstschule wurde von Martin Gropius zwischen 1878 und 1880 erbaut und befand sich in der Klosterstraße 75. Bis 1878 fand sich hier das Königlich-Preußische Gewerbe-Institut in einem Gebäude von Andreas Schlüter. Martin Gropius übernahm 1869 die Führung der Königlichen Kunstschule und wurde mit dem Neubau "seines" Instituts in der Klosterstraße beauftragt. Aufgrund der geringen Parzellenbreite entstand ein weit in die Tiefe reichender Bau. An der Frontseite des Gebäudes waren dabei die Verwaltungs- und die Lehrerzimmer untergebracht, während sich im Seitenflügel die Ateliers befanden. Der Grundstückskomplex Klosterstraße Nr. 75 und 76/Neue Friedrichstraße Nr. 83 wurde 1909 an die Hochbahngesellschaft verkauft, bevor das Kaufhaus Wertheim die Gebäude zwischen 1924 - 1926 erwirbt und 1931 für einen Warenhausneubau abreißen lässt.
Material und Technik
Abmessungen
Blattmaß H: 49,1 cm B: 36,3 cm
Datierung
Inventarnummer
SM/KU 97/029