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Ziborium aus der Berliner Klosterkirche, 15. Jh.

Ziborium zur Aufbewahrung und öffentlicher Präsentation der Hostie aus vorreformatorischer Zeit, ursprünglich im Besitz der Berliner Klosterkirche. Die Kuppa ist verziert mit Medaillons, die die Geburt Christi, Geißelung, Kreuztragung und seine Auferstehung zeigen. Ein Feld zeigt eine nachträglich aufgenietete ornamentale Verzierung. Um 1500 erfolgte eine Reparatur mit Applikation des sternförmigen Schmuckelements sowie der Christophorusfigur. Nach 1817 gelangte das Ziborium in den Besitz der Nikolaikirche und wurde von dort 1876 dem Märkischen Museum übergeben.