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Ölschälchen aus Blech mit gekraustem Rand

Derartige Blechschälchen mit gekraustem Rand sollen in der Franzosenzeit Anfang des 19. Jahrhunderts zur Illumination der Häuser in Berlin verwendet worden sein. In seiner Kindheitserinnerungen beschreibt der Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung und Ehrenbürger Berlins Heinrich Eduard Kochhann (1805-1890) die Situation in Berlin bei Rückkehr der geschlagenen französischen Armee aus Russland im Frühjahr 1812; Zitat: "Mit dem Dunkelwerden mussten die Hausbewohner brennende Lichte an die Fenster stellen und niemand durfte ohne angezündete Laterne die Straße betreten." (Heinrich Eduard Kochhann: Auszüge aus den Tagebüchern, hg. von Albert Kochhann, Bd. 1, Berlin 1906, S. 45).
Material und Technik
Sammlung
Abmessungen
Gesamt H: 2,4 cm D: 7,5 cm
Inventarnummer
VI 13724
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