Krater-Vase mit Vedutenmalerei, Pfaueninsel und Schloss Sanssouci

Kratervasen als Antikenrezeption waren in dieser Zeit sehr beliebt und wurden in vielen Manufakturen ausgeformt. Gegenüber Nymphenburg hebt sich die Berliner Form durch einen sehr schlanken hochgezogenen Fuß und einen eleganteren Schwung der Henkel besonders hervor. Die glatte, fast zylindrische Wandung dieser von der KPM in den Jahren von 1822 bis 1832 in überwiegender Zahl hergestellten Vase, deren Modell in der vorliegenden Größe Nr. 2 nach der Eintragung im Modellbuch im Jahre 1802 gefertigt wurde, eignete sich in ganz besonderer Weise zur Dekoration mit den zu dieser Zeit bevorzugten topographischen Ansichten, in denen die Porzellanmaler der KPM mit den- zumeist als Vorlage dienenden- Bildern der Berliner Vedutenmaler wetteiferten.
Sammlung
Abmessungen
Krater-Vase H: 42,4 cm B: 28,6 cm
Datierung
Inventarnummer
KGK 67/8
Karte
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