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Myriorama. II te Folge, "Italian Scenen"

24 bezifferte längliche Karten, zusammengelegt als Landschaftspanorama, italienische / mediterane Motive (Säulen, Ruine, Kastelle, junge Mädchen und Burschen, weidende Ziegen, im Hintergrund das Meer); diese Karten befanden sich in einem Schuber, darauf Abbildung einer offenen Säulenhalle; sign. "Nürnberg bei Fr. Campe", rechts oben: "II te Folge Italian Scenen" 1805 Konzession f. Kunsthandel in Nürnberg 1924 Myriorama 1 er Teil in 16 Blättern 1925 das neue grosse Myriorama in 24 Blättern als 2 er Teil Als Myriorama (griech., "Zehntausendschau") bezeichnet man eine Variante des Panoramas, das eine Art von landschaftlichem Kaleidoskop zeigt. Das Myriorama wurde im Jahre 1802 von Jean-Pierre Brès in Paris erfunden und von Clark in London verbessert. Es besteht aus einer auf einem langen Streifen bunt gemalten Landschaft, welche so in viele Teile zerschnitten wird, dass die Schnittlinien überall aneinander passen und die einzelnen Landschaftsstücke vielfach zu neuen Landschaftsbildern zusammengesetzt werden können. Myrioramen waren in der Zeit des Biedermeier vor allem in England als "belehrende Legespiele" beliebt.
Material und Technik
Sammlung
Abmessungen
Schuber H: 7,5 cm B: 20 cm T: 3 cm
Inventarnummer
VI 22739