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Medaille auf den 70. Geburtstag des preußischen Staatskanzlers Karl August Fürst von Hardenberg

Zur Bildung des preußischen Verwaltungsgebietes Ansbach-Bayreuth kam es 1792, nachdem mit Karl Alexander der letzte Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bzw. seit 1769 in Personalunion auch von Brandenburg-Bayreuth) im Dezember 1791 gegen eine finanzielle Entschädigung (in Form einer Leibrente von jährlich 300.000 Gulden) auf seine Regentschaft verzichtete und seine Herrschaftsgebiete an das Königreich Preußen abgetreten hatte. Zunächst übernahm Karl August von Hardenberg die Verwaltung der beiden Territorien. Hardenberg bat den preußischen Minister und Oberberghauptmann Friedrich Anton von Heinitz in Berlin um eine Überprüfung des völlig darniederliegenden Bergbauwesen in diesen Gebieten. Heinitz kam der Bitte nach und schickte Alexander von Humboldt nach Franken. In kaum zwei Monaten besichtigte dieser zahlreiche Gruben, Salinen, Vitriolwerke und Manufakturen (Porzellan) und fertigte einen entsprechenden detaillierten Bericht, der reichhaltige Verbesserungsvorschläge enthielt. Darüber war Hardenberg so begeistert, dass er Humboldts Versetzung nach Ansbach-Beyreuth beantragte.
Material und Technik
Abmessungen
D: 47 mm
Datierung
Inventarnummer
HU 99/709 OM