Ostasiatische Deckelterrine, Fayence mit Permuttintarsien und Hahnenknauf

Entgegen meiner Vorgängerin Swantje Peibst, und auch später S. Wittwer, ordne ich diese Terrine weder den Rheinsberger, noch den Berliner Keramiken zu, sondern halte sie für ein Exponat des Schlosses Rheinsberg, aus dem kleinen asiatischen Kabinett, welches Friedrich II. in der Zeit seines Aufenthaltes dort anlegte. Die mit Perlmutt eingelegten deutschen Blumen lassen sich als Anpassung der Exportware an den europäischen Markt verstehen.
Die Chinesoirien der Keramiklackvasen sind nach diesem Vorbild gearbeitet, mit barocken reliefierten Kartuschen verziert und übernahmen auch die Malereimarke nach diesem Vorbild. I.T.