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Zeugnis der Friedrichs-Werderschen Gewerbeschule für Georg Ihlow

Im Oktober 1824 wurde im Fürstenhaus in der Kurstraße 52/53 die erste städtische Berliner Gewerbeschule gegründet. Bereits zwei Jahre später konnte der Schulbetrieb in die Niederwallstraße 12 verlegt werden. Als Leiter wurde Karl Friedrich von Klöden vom preußischen Bildungsministerium bestimmt. Bis 1855 hatte er dieses Amt inne, weshalb die Anstalt auch "Kloedensche Gewerbeschule" genannt wurde. Berühmter Schüler der Gewerbeschule war Theodor Fontane. Im Jahre 1836 brach er die Ausbildung an der Gewerbeschule ab und begann eine Ausbildung zum Apotheker.
1865 wurde zur Entlastung die Luisenstädtische Gewerbeschule gegründet, denn die Friedrichswerdersche Gewerbeschule galt mit 655 Schülern als überfüllt. 1874 führte sie als Friedrichswerdersche Oberrealschule (offizieller Name ab 1882) nach neun Jahren zum Abitur.

1924 bezog sie einen Neubau an der Weinmeisterstraße 15. Im Dritten Reich wurde sie – wie alle Oberrealschulen – in "Friedrichswerdersche Oberschule für Jungen" umbenannt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört.
Sammlung
Abmessungen
H: 35,7 cm B: 22,6 cm
Datierung
Inventarnummer
KJ 99/268 QQ
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