Hirschschädelmaske

"Es handelt sich um eine Kopfbedeckung oder Maske, die aus dem Dach des Gesichts- und Hirnschädels sowie den beiden Stangen eines Kronenhirsches besteht. Die Unebenheiten im Großhirnraum wurden beseitigt, die Sprossen der Länge nach halbiert. Das Stück wurde bei der Jagd als Tarnung bzw zu kultischen Zwecken (Jagdmagie, Analogiezauber) getragen. Dieses seltene Objekt kam 1953 bei Schachtarbeiten am Westufer der Wuhle zum Vorschein. Es lag in 5,5 m Tiefe in einer mächtigen Wiesenkalkschicht (Seesenke). " Zitat aus Horst, Fritz, Die urgeschichtliche Besiedelung des Berliner Gebietes, S. 154
Material und Technik
Sammlung
Datierung
Fundort: Biesdorf, 7000 -6000 v.u.Z.
Inventarnummer
I 82/26